NEUES TESTAMENT

Konzil von Nicäa
Der römische Kaiser Konstantin I. bevorzugte seit etwa 313 (Toleranzedikt von Mailand) das Christentum als Religion des Römischen Staates. Konstantin erhoffte sich vom Christentum eine stabilisierende Wirkung für die eben erst wiedergewonnene Einheit des römischen Reiches. Diese völkerverbindende Funktion war durch den Arianismusstreit gefährdet. Eine Spaltung der Kirche drohte. Da das Problem von der Kirche allein nicht gelöst werden konnte, drängte der Kaiser auf eine Beendigung des Streites. Er griff auch mit Kompromissformeln aktiv in den Konzilverlauf ein. Jesus wurde zum Gott erklährt was römischer Tradition entsprach. Man denke daran, dass auch römische Kaiser zu Göttern gemacht wurden. Aus Sicht Konstantins war die Sicherung des Religionsfriedens eine wesentliche kaiserliche Aufgabe mit politischen Implikationen. Konstantin war kein Christ, das Christentum war nur Mittel zum Zweck. Er hatt wie sein Vater den Sonnengott Sol Invictus verehrt. Er wurde erst auf seinem Stergebett getauft.
Das Werden des NT-Kanons ist wesentlich komplizierter als die Sammlung der AT-Bücher. Wieder wird den einzelnen Schriften keine Autorität verliehen, sondern nur ihre Autorität anerkannt. Doch finden sich diesmal die Schriften nicht nur an einem Ort (wie beim AT im Tempel). Sie sind weltweit in einzelnen Gemeinden verstreut. In den ersten Jahrhunderten dürfte wohl kaum eine Gemeinde im Besitz aller NT-Bücher gewesen sein. Jede Gemeinde akzeptierte oder verwarf Bücher. Viele Bücher des Neuen Testament in der heutigen Fassung setzten sich dennoch im Laufe der Zeit durch. Die folgenden 7 Bücher waren jedoch umstritten:
- Hebräer kein genannter Autor
- Jakobus Inhalt angeblich in Widerspruch zu Paulusbriefen
- 2. Petrus stilistischer Unterschied zum 1. Brief
- 2. Johannes
- 3. Johannes kurze Briefe, die nur den Gemeinden im Westen bekannt waren
- Judas
- Offenbarung stilistischer Unterschied zu den anderen Joh.-Büchern, war nur im Westen des römischen Reiches bekannt.
Die zeitweise unterschiedliche Beurteilung dieser Bücher macht die eigenständige Entscheidung der Gemeinden deutlich. Erst auf den Konzilen von Hippo 393 und Karthago 397 einigte man sich auf jene Bücher, die der Verkündigung dienen sollten.
http://www.kreudenstein-online.de/Bibelkritik/Bibelkritik.htm
Es gab sowohl kanonische als auch apokryphe Bücher über Jesu Leben und Wirken
Evangelium nach Matthääus
Evangelium nach Markus
Evangelium nach Lukas
Evangelium nach Johannes
Es kamm zu Verboten andere Schriften.
1. Das Konzil von Nicäa (325)
Die Bücher von Arius wurden verbrannt, der Besitz seiner Schriften unter Todesstrafe gestellt,
http://de.wikipedia.org/wiki/Erstes_Konzil_von_Nic%C3%A4a
2.Die 3. Synode von Karthago (397)
erkannte den Kanon an (39 Schriften aus dem Alten, 27 aus den Neuen Testament), verbot andere Schriften im Gottesdienst als göttliche Schriften zu verlesen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Kanon_des_Neuen_Testaments
3. Die Anfänge kirchlicher Bücherverbote
Das erste rein kirchliche Bücherverbot geht zurück auf das Jahr 400. Unter dem Vorsitz des Theophilus von Alexandria wurde verordnet, niemand dürfe die Schriften des Origenes „lesen oder besitzen“. Im Jahr 446 ließ Papst Leo der Große alle Schriften der Manichäer verbrennen. Die erste Synode, die die Verbrennung der von ihr als „verdammt“ angesehenen Texte befahl, war 681 das dritte Konzil von Konstantinopel.Das Decretum Gelasianum, das 496 auf dem römischen Konzil erschien, ist der älteste Index verbotener Bücher
.http://de.wikipedia.org/wiki/Index_Librorum_Prohibitorum
Ich will euch einige apokryphe Evangelien vorstellen. Ihre Echtheit ist aber gelegentlich zweifelhaft. (Es soll bis zu 100 Evangelien gegeben haben.)
Thomasevangelium
http://www.meyerbuch.de/pdf/Thomas-Evangelium.pdf
Philippusevangelium
http://web.archive.org/web/20071105191958/http://wwwuser.gwdg.de/~rzellwe/nhs/node88.html
Evangelium der Maria Magdalena
http://www.jadu.de/religion/maria.html
Petrusevangelium
http://www.rene-finn.de/Referate/petrusevangelium.html
Kindheitsevangelium nach Thomas
(nicht identisch mit dem Thomasevangelium)
http://de.wikipedia.org/wiki/Kindheitsevangelium_nach_Thomas
http://12koerbe.de/euangeleion/faber.htm#KINDHEITSERZ%C4HLUNG%20DES%20THOMAS
Ägypterevangelium
http://de.wikipedia.org/wiki/Koptisches_%C3%84gypterevangelium
Barnabasevangelium (nicht identisch mit dem Brief des Barnabas)
Die Echtheit dieses Evangelium ist umstritten.
http://www.evangelium.de/1000.0.html
Nikodemus-Evangelium
http://12koerbe.de/euangeleion/nikodem.htm
Judasevangelium
http://www.kirche-alt-lichtenberg.de/geschichte/judasevangelium.html
Geheimes Markus-Evangelium
http://de.wikipedia.org/wiki/Geheimes_Markusevangelium
Die apokryphen Bücher Henoch (Keine Evangelien aber interessant)
Weitere apokryphe Texte
Das älteste der vier
Evangelien ist das um 79 entstandene Evangelium nach Markus, das jüngste das nach Johannes (zwischen 95 und 100).
Keiner der Evangelisten lebte zu Zeiten von Jesus oder kannte ihn . Wobei um Johannes die Gelehrten streiten.
(Johannes:In der historisch-kritischen Exegese geht man im allgemeinen von einem längeren Entstehungsprozess des Textes aus, in dem verschiedene Schichten der Bearbeitung durch unterschiedliche Autoren oder Redakteure zu erkennen sind. Folgt man diesem Argument, so kommt als Verfasser des gesamten heute vorliegenden Textes Johannes also nicht in Betracht.
http://encyclopedie-de.snyke.com/articles/evangelium_nach_johannes.html
Als älteste Schriften des Neuen Testaments gelten die Paulus-Briefe, die um das Jahr 50 niedergeschrieben wurden. Auch Paulus kannte Jesus nicht. Paulus Rolle in der frühchristlichen Kirche ist doch äußerst zweifelhaft.
Der Begriff "Neues Testament" selbst taucht bei Lukas auf; Jesus verwendet ihn beim heiligen Abendmahl:
„„Dieser Kelch ist das neue Testament in meinem Blut, das für euch vergossen wird."" (Lk 22,20)
Es verginge
n viele Jahrhunderte von Christi Wirken auf Erden bis zur endgültigen Fassung des Neuen Testaments. Der heute übliche Umfang mit 27 Büchern war nach Hieronymus und Augustinus zwar um 400 anerkannt, aber erst 1546 wurde der Kanon auf dem Konzil von Trient endgültig festgelegt (WEIDINGER, 395f.). Nach einer Legende war die Auswahl, welche Bücher als kanonisch und welche als apokryph zu bezeichnen sind, sehr einfach: Man legte alle in Frage kommenden Bücher vor einen Altar. Die kanonischen Bücher hüpften daraufhin auf den Altar, die übrigen blieben kraftlos liegen (ebd., S. 579).Wie die Kirche sowas macht, kennt man ja.
Widersprüche in der Bibel . Wer will da die Wahrheit Erkennen ?
Einige Beispiele :
Hat Jesus seinen Jüngern erlaubt irgend etwas mitzunehmen? Was ist mit Stab und Schuhen?
"... und gebot ihnen, nichts mitzunehmen auf den Weg als allein einen Stab, kein Brot, keine Tasche, kein Geld im Gürtel, wohl aber Schuhe, und nicht zwei Hemden anzuziehen."
(Markus 6,8-9) "Ihr sollt weder Gold noch Silber noch Kupfer in euren Gürteln haben, auch keine Reisetasche, auch nicht zwei Hemden, keine Schuhe, auch keinen Stecken. Denn ein Arbeiter ist seiner Speise wert."
(Matthäus 10,9-10)
"Und er sprach zu ihnen: Ihr sollt nichts mit auf den Weg nehmen, weder Stab noch Tasche noch Brot noch Geld; es soll auch einer nicht zwei Hemden haben."
(Lukas 9,3)
Wenn Jesus von sich selbst Zeugnis abgelegt hat, ist dieses dann falsch oder dennoch wahr?
"Wenn ich von mir selbst zeuge, so ist mein Zeugnis nicht wahr."
(Johannes 5,31) "Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Auch wenn ich von mir selbst zeuge, ist mein Zeugnis wahr; ..."
(Johannes 8,14)
Ist die Schrift von Moses nützlich?
"Denn alle Schrift, von Gott eingegeben, ist nütze zur Lehre, zur Zurechtweisung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, ..."
(2. Timotheus 3,16) "Denn damit wird das frühere Gebot aufgehoben – weil es zu schwach und nutzlos war; ..."
(Hebräer 7,1
Veränderungen des angeblichen „Wort Gottes“ sind verboten. Doch Jesus ergänzt das Alte Testament und widerspricht ihm!
"Alles, was ich euch gebiete, das sollt ihr halten und danach tun. Ihr sollt nichts dazutun und nichts davontun."
(5. Mose 13,1) "Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt ist ... Ich aber sage euch, ..."
(Matthäus 5,21-4
Ist vor Jesus schon jemand gen Himmel gefahren?
"Und als sie miteinander gingen und redeten, siehe, da kam ein feuriger Wagen mit feurigen Rossen, die schieden die beiden voneinander. Und Elia fuhr im Wetter gen Himmel."
(2. Könige 2,11) "Und niemand ist gen Himmel aufgefahren außer dem, der vom Himmel herabgekommen ist, nämlich der Menschensohn."
(Johannes 3,13)
Gibt es einen Menschen, der ohne Sünde ist?
"... – denn es gibt keinen Menschen, der nicht sündigt – ..."
(2. Chronik 6,36) "Wer aus Gott geboren ist, der tut keine Sünde; denn Gottes Kinder bleiben in ihm und können nicht sündigen; denn sie sind von Gott geboren."
(1. Johannes 3,9)
Führt Gott Menschen in Versuchung?
"Nach diesen Geschichten versuchte Gott Abraham ..."
(1. Mose 22,1) "Niemand sage, wenn er versucht wird, dass er von Gott versucht werde. Denn Gott kann nicht versucht werden zum Bösen, und er selbst versucht niemand."
(Jakobus 1,13)
Hat Jesus sein Kreuz selber getragen?
"... und er trug sein Kreuz und ging hinaus zur Stätte, die da heißt Schädelstätte, auf Hebräisch Golgatha."
(Johannes 19,17) "Und als sie ihn verspottet hatten, zogen sie ihm den Mantel aus und zogen ihm seine Kleider an und führten ihn ab, um ihn zu kreuzigen. Und als sie hinausgingen, fanden sie einen Menschen aus Kyrene mit Namen Simon, den zwangen sie, dass er ihm sein Kreuz trug."
(Matthäus 27,31-32)
Was war die exakte Überschrift über seinem Kopf?
"Und oben über sein Haupt setzten sie eine Aufschrift mit der Ursache seines Todes: Dies ist Jesus, der Juden König."
(Matthäus 27,37) "Und es stand über ihm geschrieben, welche Schuld man ihm gab, nämlich: Der König der Juden."
(Markus 15,26)
"Es war aber über ihm auch eine Aufschrift: Dies ist der Juden König."
(Lukas 23,3
"Pilatus aber schrieb eine Aufschrift und setzte sie auf das Kreuz; und es war geschrieben: Jesus von Nazareth, der König der Juden."
(Johannes 19,19)
Wurde Jesus von beiden Räubern, welche mit ihm gekreuzigt wurden, verspottet, oder von dem einen verspottet und vom anderen verteidigt?
"... Und die mit ihm gekreuzigt waren, schmähten ihn auch."
(Markus 15,32) "Aber einer der Übeltäter, die am Kreuz hingen, lästerte ihn und sprach: Bist du nicht der Christus? Hilf dir selbst und uns! Da wies ihn der andere zurecht und sprach: Und du fürchtest dich auch nicht vor Gott, der du doch in gleicher Verdammnis bist? Wir sind es zwar mit Recht, denn wir empfangen, was unsre Taten verdienen; dieser aber hat nichts Unrechtes getan. Und er sprach: Jesus, gedenke an mich, wenn du in dein Reich kommst! Und Jesus sprach zu ihm: Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein."
(Lukas 23,39-43)
Was waren die letzten Worte von Jesus am Kreuz?
"Und um die neunte Stunde schrie Jesus laut: Eli, Eli, lama asabtani? Das heißt: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?
...
Aber Jesus schrie abermals laut und verschied."
(Matthäus 27,46-50) "Und Jesus rief laut: Vater, ich befehle meinen Geist in deine Hände! Und als er das gesagt hatte, verschied er."
(Lukas 23,46) "Als nun Jesus den Essig genommen hatte, sprach er: Es ist vollbracht!, und neigte das Haupt und verschied."
(Johannes 19,30)
Starb Jesus bevor oder nachdem der Vorhang im Tempel entzweiriss?
"Aber Jesus schrie abermals laut und verschied. Und siehe, der Vorhang im Tempel zerriss in zwei Stücke von oben an bis unten aus."
(Matthäus 27,50-51) "... und die Sonne verlor ihren Schein, und der Vorhang des Tempels riss mitten entzwei. Und Jesus rief laut: Vater, ich befehle meinen Geist in deine Hände! Und als er das gesagt hatte, verschied er."
(Lukas 23,45-46)
"Aber Jesus schrie laut und verschied. Und der Vorhang im Tempel zerriss in zwei Stücke von oben an bis unten aus."
(Markus 15,37-3
Wer ging zum Grab von Jesus?
"Am ersten Tag der Woche kommt Maria von Magdala früh, als es noch finster war, zum Grab und sieht, dass der Stein vom Grab weg war."
(Johannes 20,1) "Als aber der Sabbat vorüber war und der erste Tag der Woche anbrach, kamen Maria von Magdala und die andere Maria, um nach dem Grab zu sehen."
(Matthäus 28,1)
"Und als der Sabbat vergangen war, kauften Maria von Magdala und Maria, die Mutter des Jakobus, und Salome wohlriechende Öle, um hinzugehen und ihn zu salben."
(Markus 16,1) "Es waren aber Maria von Magdala und Johanna und Maria, des Jakobus Mutter, und die andern mit ihnen; ..."
(Lukas 24,10)
Kauften die Frauen die Salben vor oder nach dem Sabbat?
"Sie kehrten aber um und bereiteten wohlriechende Öle und Salben. Und den Sabbat über ruhten sie nach dem Gesetz."
(Lukas 23,56) "Und als der Sabbat vergangen war, kauften Maria von Magdala und Maria, die Mutter des Jakobus, und Salome wohlriechende Öle, um hinzugehen und ihn zu salben."
(Markus 16,1)
War es beim Besuch der Frauen am Grab von Jesus schon hell geworden oder noch finster?
"Und sie kamen zum Grab am ersten Tag der Woche, sehr früh, als die Sonne aufging."
(Markus 16,2) "Am ersten Tag der Woche kommt Maria von Magdala früh, als es noch finster war, zum Grab und sieht, dass der Stein vom Grab weg war."
(Johannes 20,1)
Wen trafen die Frauen am Grab von Jesus? Einen oder zwei Engel? Einen oder zwei Männer?
"Und siehe, es geschah ein großes Erdbeben. Denn der Engel des Herrn kam vom Himmel herab, trat hinzu und wälzte den Stein weg und setzte sich darauf. ... Aber der Engel sprach zu den Frauen: Fürchtet euch nicht!"
(Matthäus 28,2-5) "... Als sie nun weinte, schaute sie in das Grab und sieht zwei Engel in weißen Gewändern sitzen, ..."
(Johannes 20,11-12)
"Und sie gingen hinein in das Grab und sahen einen Jüngling zur rechten Hand sitzen, der hatte ein langes weißes Gewand an, und sie entsetzten sich."
(Markus 16,5) "Und als sie darüber bekümmert waren, siehe, da traten zu ihnen zwei Männer mit glänzenden Kleidern."
(Lukas 24,4)
Schwiegen die Frauen aus Furcht oder berichteten sie von der angeblichen Auferstehung Jesu?
"Und sie gingen hinaus und flohen von dem Grab; denn Zittern und Entsetzen hatte sie ergriffen. Und sie sagten niemandem etwas; denn sie fürchteten sich."
(Markus 16,
"Und sie gingen wieder weg vom Grab und verkündigten das alles den elf Jüngern und den andern allen."
(Lukas 24,9)
"Und sie gingen eilends weg vom Grab mit Furcht und großer Freude und liefen, um es seinen Jüngern zu verkündigen."
(Matthäus 28,
Von wo stieg Jesus in den Himmel auf?
"Und als er das gesagt hatte, wurde er zusehends aufgehoben, und eine Wolke nahm ihn auf vor ihren Augen weg. ... Da kehrten sie nach Jerusalem zurück von dem Berg, der heißt Ölberg und liegt nahe bei Jerusalem, einen Sabbatweg entfernt."
(Apostelgeschichte 1,9-12) "Er führte sie aber hinaus bis nach Betanien und hob die Hände auf und segnete sie. Und es geschah, als er sie segnete, schied er von ihnen und fuhr auf gen Himmel."
(Lukas 24,50-51)
Was hat Judas mit dem Lohn für seinen Verrat getan?
"Der hat einen Acker erworben mit dem Lohn für seine Ungerechtigkeit. ..."
(Apostelgeschichte 1,1
"Und er warf die Silberlinge in den Tempel, ..."
(Matthäus 27,5)
Wie starb Judas?
"... Aber er ist vornüber gestürzt und mitten entzweigeborsten, sodass alle seine Eingeweide hervorquollen."
(Apostelgeschichte 1,1
"Und er warf die Silberlinge in den Tempel, ging fort und erhängte sich."
(Matthäus 27,5)
Wer kaufte den Acker? Judas oder die Hohenpriester?
"Der hat einen Acker erworben mit dem Lohn für seine Ungerechtigkeit. ..."
(Apostelgeschichte 1,1
"Aber die Hohenpriester nahmen die Silberlinge und sprachen: Es ist nicht recht, dass wir sie in den Gotteskasten legen; denn es ist Blutgeld. Sie beschlossen aber, den Töpferacker davon zu kaufen zum Begräbnis für Fremde."
(Matthäus 27,6-7)
Warum wurde das Grundstück Blutacker genannt?
"... Aber er ist vornüber gestürzt und mitten entzweigeborsten, sodass alle seine Eingeweide hervorquollen. Und es ist allen bekannt geworden, die in Jerusalem wohnen, sodass dieser Acker in ihrer Sprache genannt wird: Hakeldamach, das heißt Blutacker."
(Apostelgeschichte 1,18-19) "Aber die Hohenpriester nahmen die Silberlinge und sprachen: Es ist nicht recht, dass wir sie in den Gotteskasten legen; denn es ist Blutgeld. Sie beschlossen aber, den Töpferacker davon zu kaufen zum Begräbnis für Fremde. Daher heißt dieser Acker Blutacker bis auf den heutigen Tag."
(Matthäus 27,6-
Wie viele Söhne hatte Abraham?
"Denn es steht geschrieben, dass Abraham zwei Söhne hatte, ..."
(Galater 4,22) "Durch den Glauben opferte Abraham den Isaak, als er versucht wurde, und gab den einzigen Sohn dahin, ..."
(Hebräer 11,17)
Wohnt der biblische Gott nun in auserwählten Tempeln oder nicht?
"Und der HERR erschien Salomo des Nachts und sprach zu ihm: Ich habe dein Gebet erhört und diese Stätte mir zum Opferhaus erwählt. ...
So habe ich nun dies Haus erwählt und geheiligt, dass mein Name dort sein soll ewiglich, und meine Augen und mein Herz sollen dort sein allezeit."
(2. Chronik 7,12-16) "Aber der Allerhöchste wohnt nicht in Tempeln, die mit Händen gemacht sind, ..."
(Apostelgeschichte 7,4
Laut Bibel kann Gott angeblich nicht lügen. Aber an anderer Stelle ist Gott sehr wohl unehrlich, denn er unterstützt und verursacht Lügen!
"... – denn es ist unmöglich, dass Gott lügt – ..."
(Hebräer 6,1
"Darum sendet ihnen Gott die Macht der Verführung, sodass sie der Lüge glauben, ..."
(2. Thessalonicher 2,11)
"Nun siehe, der HERR hat einen Lügengeist gegeben in den Mund aller deiner Propheten; ..."
(1. Könige 22,23)
Empfindet der biblische Gott Reue?
"Gott ist nicht ein Mensch, dass er lüge, noch ein Menschenkind, dass ihn etwas gereue. ..."
(4. Mose 23,19) "... da reute es ihn, dass er die Menschen gemacht hatte auf Erden, und es bekümmerte ihn in seinem Herzen ..."
(1. Mose 6,6)
"Da gereute den HERRN das Unheil, das er seinem Volk zugedacht hatte."
(2. Mose 32,14)
"Als aber der Engel seine Hand ausstreckte über Jerusalem, um es zu verderben, reute den HERRN das Übel ..."
(2. Samuel 24,16)
Kann man den biblischen Gott nun sehen oder nicht?
"Da stiegen Mose und Aaron, Nadab und Abihu und siebzig von den Ältesten Israels hinauf und sahen den Gott Israels. Unter seinen Füßen war es wie eine Fläche von Saphir und wie der Himmel, wenn es klar ist."
(2. Mose 24,9-10) "Niemand hat Gott je gesehen; der Eingeborene, der Gott ist und in des Vaters Schoß ist, der hat ihn uns verkündigt."
(Johannes 1,1
"Ich sah den Herrn über dem Altar stehen und er sprach: ..."
(Amos 9,1) "Und er sprach weiter: Mein Angesicht kannst du nicht sehen; denn kein Mensch wird leben, der mich sieht."
(2. Mose 33,20)
"Da erschien ihm der HERR und sprach: ..."
(1. Mose 26,2) "... der allein Unsterblichkeit hat, der da wohnt in einem Licht, zu dem niemand kommen kann, den kein Mensch gesehen hat noch sehen kann. Dem sei Ehre und ewige Macht! Amen."
(1. Timotheus 6,16)
"Der HERR aber redete mit Mose von Angesicht zu Angesicht, wie ein Mann mit seinem Freunde redet. ..."
(2. Mose 33,11)
"Und Jakob fragte ihn und sprach: Sage doch, wie heißt du? Er aber sprach: Warum fragst du, wie ich heiße? Und er segnete ihn daselbst.
Und Jakob nannte die Stätte Pnuël; denn, sprach er, ich habe Gott von Angesicht gesehen, und doch wurde mein Leben gerettet."
(1. Mose 32,30-31)
Wohnt der biblische Gott nun im Licht oder in der Dunkelheit?
"... der allein Unsterblichkeit hat, der da wohnt in einem Licht, zu dem niemand kommen kann, ..."
(1. Timotheus 6,16) "... er hat aber gesagt, er wolle im Dunkel wohnen."
(1. Könige 8,12)
"Er machte Finsternis ringsum zu seinem Zelt; in schwarzen, dicken Wolken war er verborgen."
(Psalm 18,12)
"Wolken und Dunkel sind um ihn her, ..."
(Psalm 97,2)
http://www.bibelzitate.de/wsidb.html
Es gibt unterschiedliche Texte des NT.
Zum einen die Nestle-Aland Übersetzung, die den meisten modernen Übersetzungen zu Grunde liegen und dem gegenüber den Textus Receptus, welcher der Schlachter 2000 oder auch Luther 1912 Übersetzung zugrunde liegt. Insgesamt ist der den modernen Versionen um 2544 Worte kürzer. Dem zugrunde liegenden Texten der Nestle-Aland Version, reichen bis in das Jahr ca. 150 zurück. Es wurden davon 500 wieder gefunden die bis in das 5.jahrhundert datiert wurden. Beim Textus Receptus wurden die ältesten Fragmente auch bis ca. ins 200 Jahrhundert datiert. In das 5. Jahrhundert können ca. 5000 dieser Schriften datiert werden. Die wichtigsten Hauptwerke der Nestle-Aland Übersetzung sind vor allem der Codex Sinaiticus und Codex Vaticanus (aus dem 4. Jh.) diese Überlieferungen kommen aus dem alexandrinischen Raum, welches weit weg vom Christlichen Zentrum lieg und eher das Zentrum andere Lehren war. Der Textus Receptus kommt wiederum aus dem Christlichen Zentrum, aus dem griechisch-kleinasiatischen Raum.
Im Vergleich zum Textus Receptus läßt der Codex Sinaiticus allein in den Evangelien 3.455 Wörter aus, fügt 839 Wörter hinzu, ersetzt 1.114 Wörter durch andere, verändert die Satzstellung von 2.299 Wörtern und ändert 1.265 Wörter ab, so daß sich insgesamt 8.972 Unterschiede ergeben! - Im Vergleich zum Textus Receptus läßt Codex Vaticanus, wie Burgon herausgefunden hat, in den Evangelien 2.877 Wörter aus, fügt 536 Wörter hinzu, ersetzt 935 Wörter durch andere, verändert die Satzstellung von 2.098 Wörtern und ändert 1.132 Wörter ab, so daß sich insgesamt 7.578 Unterschiede ergeben. Damit ergeben sich auch bei den beiden wichtigsten Texten der wissenschaftlich-kritisch Versionen Zahlreiche Unterschiede. Hab noch die genaue zahl gefunden, sie widersprechen sich an 3036 Stellen
ZITAT: FLD
http://rafa.foren-city.de/topic,2620,-unterschiedliche-bersetzungen-des-nt.html
http://www.1theolexamen.de/nt/einleit/Aland_Text.pdf
http://www.evermann.de/glaube/Textkritik/index.html
Manche Evangelikalen und Freikirchen vor allem in den USA schreiben der Bibel auch heute noch eine „Irrtumsfreiheit“ (Inerrancy) zu und reagieren damit auf die als Angriff auf die Glaubensgrundlagen empfundene historische Bibelkritik seit der Aufklärung. Dabei besteht die Gefahr, dass die Bibel selbst gott-ähnlichen oder fetisch-artigen Charakter erhält. Diese Richtungen werden oft als Biblizismus oder christlicher Fundamentalismus eingeordnet.
http://de.wikipedia.org/wiki/Erstes_Konzil_von_Nic%C3%A4a
http://de.wikipedia.org/wiki/Konzil_von_Trient
http://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_des_Korantexts
Es zeigt sich, dass die Bibel in ihren wesendlichsten Teilen immer den jeweiligen politischen Bedürfnissen der Zeit entspricht, in der sie geschrieben wurde.
Die archäologischen, geschichtlichen , sprachwissenschaftlichen und logischen Widersprüche zur Realität sind nur für stumpfsinnige Fanatiker zu übersehen.
Die nicht eingehaltenen Prophezeihungen ,die sachlichen Wiedersprüche
und die nachgewiesen Übersetzungsfehler , vor allen Dingen die willkürliche, politisch gewünschte Auswahl bzw. der Grund sie zu schreiben, erinnert mich bei der Bibel bezüglich ihres Wahrheitsgehalt an Grimms Märchen .
Nur wie viele menschen mussten dafür sterben ?
WO ist hier das Wort eines Gottes oder ein göttlicher Funke ?
Wie kann man daran glauben???
WAS IST DER JESUS MYTHOS IN WIRKLICHKEIT !
http://video.google.com/googleplayer.swf?docId=2394247001276662890
Je mehr Licht man in die Kirchengeschichte bringt, desto dunkler wird's.
(Heinrich Wiesner, dt. Aphoristiker, 1925-)
Ermordung von "Heiden"
TAUFE - oder - TOD
Wie die »
Heiden« des Mittelmeerraumes wurden auch im Mittelalter die noch nicht christianisierten germanischen und slawischen Stämme erbarmungslos bekriegt und zur Taufe gezwungen. Von den Schlächtereien an den Sachsen durch Karl »den Großen« im 9. Jahrhundert zieht sich eine wenig bekannte Blutspur durch die deutsche Geschichte bis hin zum Wenden-Kreuzzug (!) 1147.
Alle diese Kriege, Metzeleien und gezielten Verwüstungen ganzer Landstriche erfolgten immer unter dem Vorwand, die »Heiden« zu bekehren. Zahlreiche Bischöfe riefen dazu auf oder beteiligten sich selbst mit ihren Truppen. Die Gefangenen wurden meist vor die Wahl gestellt, sich taufen zu lassen oder zu sterben. Ebenso verfuhr der Deutsche Ritterorden in Ostpreußen.
http://www.jubeljahr2000.de/kirchenopfer.html
Heidenverfolgung im römischen Reich
siehe link
http://de.geocities.com/ho_tripous/hellenismus/verfolgung.html
Kreuzzüge im Blutrausch und voller Grausamkeit
22.000.000 Tote
Zwischen 1096 und 1291 fanden auf Betreiben der Päpste sieben Kreuzzüge in
s »Heilige Land« Palästina statt, die nach Schätzung des Schriftstellers Hans Wollschläger (»Die bewaffneten Wallfahrten nach Jerusalem«) insgesamt 22 Millionen Menschen das Leben kosteten.
Bei der Eroberung Jerusalems (1099) wurden etwa 70 000 Juden und Muslime im Blutrausch umgebracht - die gesamte Einwohnerschaft der Stadt. Die noch vor Blut triefenden Ritter gingen anschließend »vor Freude weinend ... hin, um das Grab unseres Erlösers zu verehren, und entledigten sich ihm gegenüber ihrer Dankesschuld« - so ein Augenzeuge (»Die Kreuzzüge in Augenzeugenberichten«, dtv-Taschenbuch, 1971, S. 101).
Die Kreuzzüge wurden mit großer Grausamkeit geführt. Das christliche Abendland hat durch die Kreuzzüge unsägliches Leid unter die moslemischen Völker gebracht.
http://www.jubeljahr2000.de/kirchenopfer.html
Antwort aus einem katholischen Forum
Geschrieben von Gunther Maria Michel am 07. Dezember 2007 21:57:45
In der Tat hat der Papst, und nur er, das Recht, einen Kreuzzug auszurufen.
Ich würde mit Gottes Hilfe dem Aufruf folgen. Die Befolgung ist eine freiwillige Tat.
Der Kreuzzug, zu dem Papst Urban II. aufrief, war im Grundsatz eine gute und gerechtfertigte Sache. Kein Grund, mich davon zu distanzieren.
http://f27.parsimony.net/forum66220/messages/8063.htm
Hexenverfolgung
Beide Kirchen heizen Hexenwahn an
Der Leitfaden für die systematische Verfolgung und Ermordung von »Hexen« war das Buch »Der Hexenhammer«, herausgegeben 1488 von zwei deutschen Dominikanermönchen - mit päpstlic
her Druckerlaubnis.
Der Vatikan sicherte den Wahnsinn noch zusätzlich durch eine päpstliche Bulle ab. Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts starben durch den Hexenwahn in Europa nach vorsichtigen Schätzungen zwischen 40 000 und 100 000 Menschen, überwiegend Frauen (Main-Echo, 12.3.99), nach anderen Schätzungen etwa eine Million. Die Hälfte der Opfer, darunter auch Kinder, starb auf dem Boden des heutigen Deutschland. Auch hier verfolgten beide Konfessionen gleichermaßen die angeblichen Hexen, für die es nach »peinlicher Befragung« unter schrecklichen Folterqualen kein Entrinnen gab. Erst die Aufklärung machte den Verbrechen ein Ende.
http://www.jubeljahr2000.de/kirchenopfer.html
Ich will kein Mitleid für diese Hexen, ich wünsche, daß man sie Stück für Stück verbrenne.
(Martin Luther)
http://de.wikiquote.org/wiki/Diskussion:Inquisition
Inquisition
10.000.000 Tote, ungezählte Gefolterte

Als trotz beständiger Verfolgungen Andersgläubiger die Bewegungen der Katharer und Waldenser vor allem in Südfrankreich, aber auch in Italien und Deutschland immer mehr Zulauf erhielten, organisierte die Kirche im ausgehenden 12. Jahrhundert die bürokratisierte und totalitäre Gehirnwäsche in Form der Inquisition.
Millionen Menschen wurden Opfer der katholischen Inquisition. Man geht von bis zu 10.000.000 Toten sowie ungezählten Gefolterten, Misshandelten und Terrorisierten aus (SPIEGEL, 1.6.98).
http://www.jubeljahr2000.de/kirchenopfer.html
"Ein erhebendes Schauspiel sozialer Vollkommenheit."
(Die vatikanische Jesuitenzeitschrift 1853 zur Inquisition)
http://de.wikiquote.org/wiki/Diskussion:Inquisition
Sklavenhandel
Kirche war immer für Sklaverei
Die Kirche kämpfte schon in der Antike energisch für die Beibehaltung der Sklaverei. Kein Wunder: Sie hielt selbst Sklaven, deren Freilassung verboten wurde. Uneheliche Kinder (z.B. die von Priestern und Findelkinder) wurden zu Kirchensklaven gemacht. Der französische Nationalheilige Martin von Tours hielt z.B. 20 000 Sklaven. (Deschner, »Kriminalgeschichte des Christentums«, Bd. 3, S. 524)
Auch als nac
h der Entdeckung Amerikas bis zum 19. Jahrhundert 13 Millionen Afrikaner versklavt und in den neuen Kontinent gebracht wurden, erhob die Kirche nicht ihre Stimme dagegen. Im Gegenteil: Papst Nikolaus V. legitimierte in seiner Bulle »Divino amore communiti« vom 18. Juni 1452 die Sklaverei, indem er den portugiesischen König ermächtigte, die Länder der Ungläubigen »zu erobern, ihre Bewohner zu vertreiben, zu unterjochen und in ewige Knechtschaft zu zwingen.« Auch Kolumbus hatte keine Skrupel, da »Heiden ohnehin zu ewiger Verdammnis verurteilt seien«. In Sevilla stand anfangs sogar der Bischof Rodriguez de Fonsca selbst als Auftraggeber hinter dem Sklavenverkauf der Indianer. (Friedhelm v. Othegraven in »Litanei des Weißen Mannes«, S.102)
Der Kirchenstaat schaffte als einer der letzten europäischen Staaten erst 1838 die Sklaverei offiziell ab.
http://www.freie-christen.com/reichtum_der_kirche_ist_blutgeld.html#Sklaverei
Der Vatikanstaat bis heute nicht die Menschenrechtsdeklaration ratifiziert.