pazuzu's profilepazuzuPhotosBlogListsMore Tools Help

Blog


    July 18

    4

     

     


     
    Anmerkungen zur Kirche heute:
     
    OPUS DEI 
     
           

     

     

     

     
    Opus Dei (lateinisch; deutsch: Werk Gottes) oder mit dem vollen Namen Praelatura Sanctae Crucis et Opus Dei (lateinisch; deutsch: Prälatur vom heiligen Kreuz und Werk Gottes) ist eine konservative Organisation innerhalb der römisch-katholischen Kirche, die sich zum Ziel gesetzt hat, bei Laien durch religiöse Bildung und seelsorgerliche Hilfestellung ein heiligmäßiges Leben in Beruf und Familie zu fördern.

    Opus Dei wurde 1928 durch den Priester Josemaría Escrivá (1902-1975) in Madrid gegründet und ist seit 1982 eine Personalprälatur (eine vom Zweiten Vatikanum eingeführte Struktur für nicht-territoriale Seelsorge) mit Hauptsitz in Rom

    Der Aufstieg der Santa Mafia

    http://www.spiegel.de/spiegelspecial/0,1518,350114,00.html

    es gibt innerhalb der katholischen kirche auch kritische stimmen zu opus dei.
    was nutzt aber kritik innerhalb der kirche wenn der papst entschieden hat ?
    er ist in glaubensfragen immerhin unfehlbar.
    die kirche ist halt nicht demokratisch.
    diese für kirchliche verhältnisse geradezu überstürzte heiligsprechnung
    zeigt deutlich die macht und die wertschätzung von opus dei im vatikan.

    Escrivá wurde 1992 durch Papst Johannes Paul II. selig und zehn Jahre später heilig gesprochen. Die schnellste Heiligsprechung der Kirchengeschichte bedeutete nicht nur eine Aufwertung Escrivás: Wer könnte es jetzt noch wagen, das Werk eines Heiligen der katholischen Kirche anzufechten?

    opus dei wirt von konservativen katholischen Kreisen, besonders innerhalb der Kurie (Leitungs-und Verwaltungsorgane des Heiligen Stuhls), sowie vom derzeitigen Papst Benedikt XVI. sehr hoch geschätzt

    Das 2. Vatikanische Konzil hatte den Index der in der katholischen Kirche verbotenen Bücher 1966 abgeschafft, doch im Opus lebt er verschärft weiter

     hat schon mal einer von euch offizielle kritik , des vatikans , an der frauenfeindlichen haltung von opus dei gehört. ( nebenbei ist es die aufgabe der frauen, die räume der männer zu reinigen, Frauen schlafen in ihren Zentren wegen ihrer größeren "sinnlichen Anfälligkeit" auf blankem Bett oder auf nacktem Fußboden. Ist das nicht menschenverachtend? ) 

    hierbei stimmt opus dei dem vatikan überein.  

    So erklärt Pius XII. im Jahre 1956, 
    "Der Frau sei allerdings «stets in Unterordnung unter die primären Funktionen, die ihr von der Natur selbst vorgeschrieben» würden.' Als «primäre Funktionen» der Frau gelten Mutterschaft und Hausarbeit; entsprechend sind die grundlegenden Typen bzw. Ausprägungen der Frau: Ehefrau und Mutter, im religiösen Bereich: Ordensfrau und Jungfrau. Die moderne berufstätige Frau in der profanen Gesellschaft, deren Betätigungsfeld sich stetig erweitert, existierte) im Horizont der katholischen Amtsträger nicht. Sie galt eher als «entartet», als nicht konform mit ihrer weiblichen Bestimmung. "
    http://www.kirchenvolksbewegung.de/fulda-hanau/Frauen_und_Kirche.htm

     

    die rekrutierungsmethoden von opus dei kennt man von ziemlich übelen sekten.

    Opus Dei bei der Mitgliederwerbung vor allem über vorgetäuschte Freundschaften (Deutung als Apostolat der Freundschaft). Das beginne oft mit einer Einladung zum Essen (Apostolat des Mahles, vergleiche unter anderem Der Weg #970). Laut Berichten von Ex-Mitgliedern werden Leute dazu angehalten, Freundschaften zu benutzen, um Mitglieder zu werben. Es gibt wöchentliche Gespräche mit einem geistlichen Leiter, angeblich zur Kontrolle der Mitglieder.

    Zentrum auf "Fischfang"

    Schon Mitte der 1990er Jahre zogen einige Opus Dei_Mitglieder nach Berlin, um das dortige Zentrum auszubauen. Ein ehemaliges Mitglied der Organisation schildert in seinem Buch "Schleichende Übernahme", er sei damals zum Lehramtsstudium ermuntert worden, um an einer Schule das Werks unterrichten zu können . "Das Opus Dei spricht selbst, auch in Liedern, von Fischfang, dass also junge Leute eben gefischt werden","

     http://www.3sat.de/

    · Osho Bhagwan · Scientology · Hare Krishna · Mun Sekte. Kinder Gottes usw.haben ähnliche rekrutierunsmethoden.

    Der Prälatur werden schon länger Unterstützung von rechtsgerichtetenDiktaturen, sektenähnliche Kontrollmechanismen und Organisationsformen bzw. undurchsichtige Finanz- und Organisationsstrukturen, eine sehr konservative Theologie (die z. B. eine geistig-moralische Minderwertigkeit von Frauen definiert) und aggressive Rekrutierungs- und Einflussmethoden vorgeworfen.

    Das Opus Dei wird bisweilen als politisch rechtsgerichtet und konservativ eingestuft. Diese seit Ende der sechziger Jahre verbreitete Einschätzung beruft sich u. a. darauf, dass verschiedene Mitglieder des Opus Dei im Franco_Regime mitarbeiteten. Auch soll das Opus Dei mit dem chilenischen Diktator Pinochet liiert gewesen sein

                                                                                        . Photobucket

    Einige der engsten Berater von Pinochet, wie der damalige Außenminister Cubillos, waren Mitglieder von Opus Dei.

    Das Franco-Regime.

    Photobucket 

    1956/57wurde dann die Kehrtwende in der Wirtschaftspolitik eingeleitet. Opus Dei-Technokraten veränderten die Entscheidungs- und Lenkungsmechanismen auf wirtschaftlichem Gebiet, wobei die wichtigsten Posten mit Opus-Leuten besetzt wurden. Z.B. wurde das Bankwesen nun der Bank von Spanien unterstellt, die unter ihrem Präsidenten Mariano Navarro Rubio bevorzugt Opus Dei-Mitglieder mit hohen Krediten versorgte.

    Kolumbien

    Der aktuelle Staatspräsident Alvaro Uribe Vélez gilt als OpusDei Mitglied, ebenso wie seine Minister Marta Lucía Ramírez und José Roberto Arango. Die La Sabana Universität wird vom Opus Dei geleitet.

    Peru

    In Peru war für den Opus die große Sympathie des Staatspräsidenten Fujimori sehr bedeutend.

    So ist es nicht verwunderlich, daß die Stellung des Opus Dei in Peru außerhalb Europas am stärksten ist.

    (soviel zur ungefährlichkeit der kirche und ihrer organisationen heutzutage)

    Außerdem übt Escrivás Buch Der Weg direkte Kritik an den Ideen der Aufklärung und predige blinden Gehorsam gegenüber vorgesetzten Leitern.

     

    noch ein paar andere quellen

    Wie der katholische Orden Opus Dei seine Kritiker mundtot macht

    http://www.ibka.org/artikel/miz86/opusdei.html

    opus dei die elitetruppe des vatikan

     http://www.bornpower.de/opus/start1.htm

    Stoßtrupp Gottes oder Heilige Mafia?

    http://service.spiegel.de/digas/servlet/dossieransicht/S7008505

     http://www.odan.org/

     http://www.relinfo.ch/opusdei

     http://www.mond.at/opus.dei/

     http://de.wikipedia.org/wiki/Opus_Dei

     

    usw

    Kleine Anmerkung Kirche und Nazis

    Photobucket  

    Hitlers Absicht, die Juden zu vernichten, war dem Vatikan vor der Unterzeichnung des Konkordats von August 1933 bekannt.
    Die Kirche half den Nazis dabei, „Menschen jüdischer Herkunft auszusortieren“. Im Vernichtungslager Jasenovac, wo über 200.000 Serben und Juden ermordet wurden, war der Franziskaner-Pater Filipovic zeitweise KZ-Kommandant, in dieser Zeit verantwortlich für 40.000 Morde. Ich kann nicht glauben, dass seine geistlichen Vorgesetzten nichts von seinen Verbrechen gewusst haben. Der tschechischen Priester Pater Plojhar hattesich dem antifaschistischen Kampf angeschlossen. Ihn exkommunizierte Pius XII. Mir ist keiner der faschistischen Massenmörder bekannt, den dieser "Fromme" exkommuniziert hätte.
    Selbst Hitler wurde nicht exkommuniziert.

    Der Papst ( Pius XI.) rühmte sich, der moralische Wachhund der Welt zu sein, doch angesichts des schlimmsten Verbrechens der Menschheitsgeschichte sagte er nichts.

    http://www.horst-koch.de/joomla_new/index.php?option=com_content&task=view&id=100&Itemid=103

    Adolf Hitler: »Ich tue nur, was die Kirche seit fünfzehnhundert Jahren tut, allerdings gründlicher.« (Aus "Mein Kampf" )

    Ich wünsche dem Führer nichts sehnlicher als einen Sieg. (Papst Pius XII.)

     

    Lieber Freund, vergessen sie nicht, dass in den deutschen Heeren Millionen Katholiken sind. Soll ich sie in Gewissenskonflikte bringen? (Antwort Pius XII. auf die Frage, warum er nicht gegen die Judenvernichtung protestiert)

    http://www.denk-mit.info/kirche/grafvgalenseligsprechungeineskriegstreibers.html

    http://www.kath.ch/aktuell_kommentar.php?meid=36915

    http://www.humanist.de/zitate/mach.html

    Wir verkennen manches Gute der neuen Weltanschauung (der Nazis) nicht. Wir finden aber beim näheren Zusehen, dass es in ihrem Besten Kopie des Christentums ist. (Der Erzbischof von Freiburg Konrad Gröber an den Papst, 1944)

    http://www.kath.ch/aktuell_kommentar.php?meid=36915

                                            

    Photobucket

    0.000 Tote Serben

     Im »katholischen Kroatien« werden zwischen 1941 und 1943 etwa eine Dreiviertelmillion orthodoxe Serben umgebracht, zum Teil zuvor noch zum katholischen Glauben zwangsbekehrt.

    Papst Pius XII. über die Soldaten Hitlers: »Sie haben geschworen. Sie müssen gehorchen.«

    An den Massakern beteiligen sich an maßgeblicher Stelle katholische Geistliche, vor allem Franziskaner. Der Vatikan ist über alles unterrichtet, behandelt das blutige Regime aber mit spürbarem Wohlwollen. Die katholische Hierarchie, allen voran Militärvikar und Erzbischof Stepinac (1998 vom Papst seliggesprochen), stützt das faschistische Regime bis zuletzt moralisch ab

    http://www.kirchenopfer.de/plaintext/dieopfer/kroatien/index.php

    Nach eigenen Angaben der Katholischen Kirche
    wurde 5904 Zwangsarbeiter,  davon 1075 Kriegsgefangene, die in 776 kirchlichen Einrichtungen eingesetzt.

    http://www.zeit.de/online/2008/15/kirche-zwangsarbeiter


    Photobucket




    nach dem2. weltkrieg ermöglichte die katholische kirche vielen nazi-kriegsverbrechern die flucht nach süd-amerika über die sogenannte rattenlinie.

    Unter den Flüchtigen befanden sich unter anderem Klaus Barbie, Gerhard Bohne, Adolf Eichmann, Berthold Heilig, Josef Mengele, Ante Pavelić, Erich Priebke, Walter Rauff, Eduard Roschmann, Josef Schwammberger, Franz Stangl, Gustav Wagner, Friedrich Warzok und Ludolf-Hermann von Alvensleben.
    jeder von dehnen hätte an den galgen gehört 



    http://ibka.org/files/rattenlinie.pdf
    http://de.wikipedia.org/wiki/Rattenlinien
    Adolf Eichmann, der Organisator der "Endlösung" an den Juden. sagt dazu am 14.5.1961: "Ich erinnere mich in tiefer Dankbarkeit an die Hilfe katholischer Priester bei meiner Flucht aus Europa

     


    Josef Mengele † 7. Februar 1979 berüchtigt für seine Menschenversuche, ist nie zur verantwortung gezogen worden.

                                           Photobucket

     

     

     und heute:

     

     

     

    Solidarität mit den Opfern pädophiler Priester

     

    Zitat:

    Über 10.667 bekannte Fälle von sexuellem Missbrauch haben 4392 katholische Priester nur in den Vereinigten Staaten im Zeitraum von 1950 bis 2002 begangen.


    Quelle:
    Heise Telepolis

    http://www.heise.de/tp/r4/artikel/16/16849/1.html

    Zitat:
    Vatikan: Hausprediger rät zu neuem Bußtag wegen Missbrauchsfällen
    Der päpstliche Hausprediger Raniero Cantalamessa hat einen Bußtag zur Solida
    rität mit den Opfern pädophiler Priester vorgeschlagen. . Nach der akuten Krise ist der Moment für das Wichtigste gekommen: vor Gott zu weinen wegen des Missbrauchs “an den geringsten seiner Brüder”. Könnte man nicht einen Tag des Fastens und der Buße auf lokaler und nationaler Ebene dort abhalten, wo Missbrauchsfälle besonders häufig waren? Das Ziel ist, sowohl öffentlich Reue vor Gott als auch Solidarität mit den Opfern zu zeigen und “eine Versöhnung der Seelen” zu erlangen, um wieder gemeinsam den Weg der Kirche zu gehen.”
    Cantalamessa wandte sich dagegen, dass des Missbrauchs angeklagte Priester an die Öffentlichkeit gehen und versuchen, die Schuld den Vorgesetzten und der kirchlichen Gemeinschaft zuzuweisen. (rv)



    Quelle:
    Radio Vatikan

    http://www.kath.de/rv/index.shtml  

    Im Jahr 2003 wurde in Österreich das ganze Priesterseminar in St. Pölten geschlossen, nachdem homosexuelle Praktiken, in denen die Leitung verwickelt war, von dort an die Öffentlichkeit gelangten und umfangreiches kinderpornografisches Material sichergestellt wurde. Und auch die Berichte über sexuelle Übergriffe auf Kinder durch den einstigen Kardinal und Erzbischof von Wien, Hans Hermann Groer, sind vielen noch in Erinnerung (sein Rücktrittsgesuch wurde 1995 angenommen).

    http://www.theologe.de/2007-1.htm#Bischofsvikar

     

     

    Kardinal Law: Alleine in seiner Diozöse klagten 450 Opfer von Sexualverbrechendurch Priester.Der Schein heiligt die Mittel...

     

      

     


     

      Über 130 Jungen soll er missbraucht haben: Pfarrer Geoghan

    Link zu einer Liste von Missbrauchsfällen durch Priester

    http://www.sgipt.org/politpsy/krimi/kirche/sexmiskk.htm

    http://michaeltfirst.blogspot.com/

     ard 15.7.07

    Die Erzdiözese Los Angeles will den Opfern sexuellen Missbrauchs durch Geistliche eine Entschädigung von mehr als 660 Millionen Dollar (rund 435 Millionen Euro) zahlen. Millionen Euro) bereit. Insgesamt hat die katholische Kirche in den USA den Missbrauchsopfern seit 1950 mehr als zwei Milliarden Dollar (1,5 Milliarden Euro) gezahlt.

     

    NEWS von ORF.at vom 05.03.2007

    Neuer Sexskandal erschüttert Polens Kirche

    Die Zeitung (Rzeczpospolita) hat auch Hinweise, dass es in Plock eine regelrechte "Tradition" des Kindermissbrauchs gebe. Ihr liegt ein Brief eines nach Kanada emigrierten Polen vor, der erklärt, er sei in Plock fast 40 Jahre lang Zeuge des sexuellen Missbrauchs von Ministranten in einer Gemeinde gewesen.

    In einigen Fällen wurde in den vergangenen Jahren die Polizei aktiv. So verhaftete sie im Juli 2006 den Priester Jaroslaw K. unter dem Verdacht, Kinderpornografie im Internet verbreitet zu haben.

     

    Der Spiegel vom 08.03.2006

    Kirche gesteht massenhaften Kindesmissbrauch

    Die Erzdiözese Dublin hat in einem Bericht eingeräumt, dass sich 102 ihrer Priester an Kindern vergangen haben sollen. Seit 1940 seien mindestens 350 Kinder Opfer von geistlichen Verbrechern geworden...

    Einige der Priester sind für ihre Taten schon bestraft worden. Acht von ihnen seien in Strafprozessen verurteilt worden, 32 weitere von ihren insgesamt 105 Opfern zivilrechtlich belangt worden. Das kostet die Erzdiözese insgesamt 5,8 Millionen Euro... Erzbischof Martin kündigte bereits an, die Kirche müsse wohl einige ihrer Besitztümer veräußern, um den Zahlungsverpflichtungen nachzukommen

    Der Spiegel vom 01.11.2005

     


    das zölibat natürlich nichts damit zu tun 

     

     


     

     

     Indianer werfen dem Papst "Arroganz" vor 


    zitat

    frankfurter rundschau 16.5.07

    Indianer werfen dem Papst "Arroganz" vor

    Zitat:
    Indianer-Verbände aus Brasilien, Mexiko, Kolumbien und Venezuela reagierten empört. Sie nannten die Papst-Rede respektlos, arrogant und rassistisch. Benedikt XVI. hatte am vergangenen Sonntag bei der Eröffnung der lateinamerikanischen Bischofskonferenz im brasilianischen Aparecida erklärt, den Ureinwohnern sei durch die Verkündung des Evangeliums keine fremde Kultur aufgezwungen worden. Die Indianer hätten die Christianisierung vielmehr "still herbeigesehnt".
     
    Durch diese beiden päpstlichen Bullen segnet die Kirche die Verbrechen
    der Eroberer Lateinamerikas ab.
     
    1493: Katholische Könige erwirken päpstliche Bulle „Inter caetera“, die ihnen alle im westlichen Ozean zu entdeckenden Gebiete übertragen. Darin wird von Alexander VI. den katholischen Königen und ihren Nachfolgern bereits die Pflicht der Missionierung der neueroberten Gebiete nahegelegt.
    1508: päpstliche Bulle Julius II. „Universalis Ecclesiae regimini“, mit der die Patronatsrechte über die römisch katholische Kirche in der Neuen Welt an die spanische Krone übertragen werden.
     Indios galten bei den spanischen Eroberern nicht als vollgültige Menschen. Es wurde bestritten, daß sie "vernunftbegabt" seien. Man bezeichnete sie als "Tiere in menschlicher Gestalt"
     Nach Angaben des katholischen Indianermissionsrates in Brasília wurden allein in Brasilien zwischen 1500 und 2001 etwa 1.470 indianische Volksgruppen ausgerottet.
     Bis Mitte des 17. Jahrhunderts wurden 100 Millionen indianische Ureinwohner von den Katholiken ermordet, durch Zwangsarbeit zu Tode geschunden, oder sie starben an Infektionen als Folge der Verfolgungen (z. B. Südwest-Presse, 2.5.1992).

    http://www.theologe.de/2007-1.htm#Bischofsvikar

    http://www.mexico-info.de/religion.html

                                                                            

    Photobucket

    Lieber in die Hölle, als mit Christen im Himmel

    Der Kazike Hatuay wurde vor seiner Verbrennung gefragt, ob er sich taufen lassen wolle, um wenigstens in den Himmel zu kommen. Er fragte zurück, ob denn auch Christen in den Himmel kämen. Dies wurde bejaht. »Sogleich und ohne weiteres Bedenken erwiderte der Kazike, dort wolle er nicht hin, sondern lieber in die Hölle, damit er nur dergleichen grausame Leute nicht mehr sehen, noch da sich aufhalten dürfe, wo sie zugegen wären.« (taz, 21.2.87)

    http://www.hch-ev.de/ueber-cuba/geschichte.html

                                                                          

    Photobucket

     

     

    Vatikan und behinderte Menschen

     

    Vatikan

    Zitat:
    Der Vatikan will die neue UNO-Konvention über die Rechte von
    Menschen mit Behinderungen nicht unterzeichnen. Zwar enthalte sie "viele hilfreiche Artikel", erklärte der Ständige Beobachter des Heiligen Stuhls bei den Vereinten Nationen, Erzbischof Celestino Migliore, vor der UNO-Vollversammlung in New York. Artikel 25 der Konvention gestatte jedoch Behinderten ein Recht auf "fortpflanzungsmedizinische Maßnahmen". Da in einzelnen Staaten auch Abtreibung unter diese Kategorie falle, sei der Heilige Stuhl nicht in der Lage, das Dokument zu unterzeichen, so Migliore. Eine mögliche Abtreibung stehe auch in Widerspruch zu Artikel 10 der UNO-Konvention selbst, der das Recht auf Leben jeder Person festschreibt. Es sei tragisch, dass Regelungen, die Behinderte vor Diskriminierung schützen sollten, auch dazu benutzt werden könnten, behinderten Ungeborenen ihr Lebensrecht streitig zu machen. Das "positive Potential" der Behinderten-Konvention werde nur realisiert, wenn alle nationalen Gesetzgebungen mit Artikel 10 der Konvention übereinstimmten, betonte der Vatikan-Vertreter. (rv/kna)
     

    Die erzbischöfliche Baukommission München lehnte eine Rampe für Rollstuhlfahrer an der Münchner Mariahilfkirche ab: sie würde das Erscheinungsbild der Kirche ruinieren. OVB, 25.1.2003, S.3Quelle:
    Radio Vatikan Nachrichten

    http://www.kath.de/rv/index.shtml

    Behinderte seien »dem Schöpfer zurückzugeben«

    In der Zeit des Dritten Reiches wurden, trotz gelegentlichen Widerstands (z.B. in Bethel), aus zahlreichen kirchlichen Einrichtungen behinderte Menschen bereitwillig dem Euthanasie-Tod ausgeliefert - so etwa in Neuendettelsau in Mittelfranken. Der leitende Arzt der evangelischen Behinderteneinrichtungen in Neuendettelsau hatte schon 1937 erklärt, diese »Verzerrung des menschlichen Antlitzes« sei »dem Schöpfer zurückzugeben.«

     http://www.das-weisse-pferd.com/00_24/behinderung_abtreibung.html

     


    Exorzismus

                                          

    Photobucket

     Die 23jährige Anneliese Michel aus Klingenberg am Main ist die  Emily Rose

    Bekannt aus dem Film : DER EXORZISMUS VON EMILY ROSE
      In den Monaten vor ihrem Tod soll die Teufelsaustreibung 67 mal an ihr durchgeführt wurde sein? Der Würzburger Bischof Josef Stangl hatte dieTeufelsaustreibung an der Pädagogikstudentin in der von Papst Pius XII. 1954 erweiterten Form des Rituale Romanum genehmigt. Wurde in Klingenberg womöglich nur die Spitze eines Eisbergs sichtbar wurde, deutet der Exorzismus-Experte Pater Adolf Rodewyk an, der im Auftrag der römisch-katholischen Kirche die Teufelsaustreibungen an Anneliese Michel prüfte und diese nicht beanstandete. Der Jesuit gab nämlich zu: "Sie können annehmen, dass es immer Fälle von Besessenheit gibt. Sie kommen wenig in die Öffentlichkeit, aber es läuft immer was." (Main-Echo, 7.4.1978) Und auf die Frage, ob es auch schon ähnliche Fälle mit tödlichem Ausgang gegeben habe, antwortete der Exorzist: "Ja, natürlich."
     
    Tote Nonne in Rumänien
    Wie die New York Times heute morgen berichtet hat (Link) wurden in Rumänien ein Priester zu 14 Jahren Haft und vier Nonnen zu 5 bis 8 Jahren Haft verurteilt.
    In einem speziellen Exorzismusritual hatten sie eine Nonne 3 Tage an einem Behelfskreuz angekettet, ohne Nahrung und Wasser gelassen und gebetet um Ihr das Böse auszutreiben das sie in Ihr vermuteten (die Nonne litt unter Schizophrenie).
    Nach 3 Tagen verstarb die Nonne. Heute wurden die Urteile gefällt, für den rumänischen Priester war ursprünglich eine lebenslange Haftstrafe gefordert
     
    Kind stirbt bei "Teufelsaustreibung"
    Im amerikanischen Bundesstaat Wisconsin steht ein Geistlicher vor Gericht, weil er bei einer "Teufelsaustreibung" einen kleinen Jungen getötet haben soll. Die Mutter des autistischen Kindes hatte den Exorzisten angeheuert.
    Im US_Staat Wisconsin steht ein Geistlicher vor Gericht, weil er ein achtjähriges Kind während einer "Teufelsaustreibung" getötet haben soll. Der 47_jährige Ray Hemphill aus Milwaukee hatte sich der Anklageschrift zufolge in einer Kirche zwei Stunden lang quer über die Brust des an Autismus leidenden Jungen gelegt. Der Junge sei dadurch erstickt, wie US_Medien am Samstag berichteten. Die Verteidigung macht dagegen geltend, der Junge sei an einer Kombination von Medikamenten gestorben, mit der seine Krankheit behandelt wurde.
    13 Mal versuchte Ray Hemphill, der vom Pastor der Gemeinde _ seinem Bruder _ mit der "Teufelsaustreibung" beauftragt war, das Kind zu "reinigen". Beim letzten Ritual starb Terrence, während seine Mutter und andere Gemeindemitglieder ihn auf dem Boden festhielten. Unterdessen flüsterte Hemphill zwei Stunden lang Gebete in das Ohr des Kindes.
    Der Bruder des wegen Kindesmisshandlung mit Todesfolge angeklagten Hemphill sagte im Prozess aus, Gott habe das Leben des Jungen genommen und nicht der Teufelsaustreiber.
     
     
    Photobucket
     
    Abtreibungsarzt in Kansas erschossen
    In den USA ist der umstrittene Abtreibungsarzt George Tiller ermordet worden. Behördenangaben zufolge wurde Tiller am Sonntagmorgen auf dem Weg zum Gottesdienst am Eingang der Lutheranischen Kirche seines Heimatorts Wichita im US-Bundesstaat Kansas erschossen. Wenige Stunden nach der Tat nahm die Polizei einen Verdächtigen fest.
    Lutheranische Kirche in Wichita im US-Bundesstaat Kansas (Foto: AFP) Großansicht des Bildes [Bildunterschrift: Vor dieser Kirche in Wichita wurde Tiller erschossen. ]
    US-Präsident Barack Obama zeigte sich schockiert über die Tat. "Ganz gleich, wie groß die Differenzen der Amerikaner bei so schwierigen Themen wie Abtreibungen sein mögen, sie können nicht durch abscheuliche Gewalttaten gelöst werden", hieß es in einer vom Weißen Haus in Washington veröffentlichten Erklärung.
    Tiller gehörte zu der wenigen Ärzte in den USA, die noch Spätabtreibungen vornehmen. Der 67-Jährige und seine Klinik waren bereits mehrfach das Ziel militanter Abtreibungsgegner. 1986 wurde seine Klinik bei einem Bombenanschlag beschädigt. Sieben Jahre später schoss eine Frau in seiner Klinik auf ihn; er überlebte mit Schusswunden in beiden Armen. Immer wieder hielten Abtreibungsgegner vor seiner Klinik in Wichita Kundgebungen ab.
    Polizeischutz für Tiller
    Im März wurde Tiller von dem Vorwurf freigesprochen, im Jahr 2003 19 illegale Abtreibungen vorgenommen zu haben. Während des Prozesses wurde bekannt, dass er jahrelang unter Polizeischutz gestanden hatte, nachdem sein Name an prominenter Stelle einer Todesliste aufgetaucht war. Spätabtreibungen sind in Kansas zugelassen, wenn zwei Ärzte unabhängig voneinander zu dem Schluss kommen, dass die Gesundheit der Mutter bei der Geburt schweren Schaden nehmen könnte.
    Die Abtreibungsdebatte wird in den USA seit Jahrzehnten heftig geführt. Obama war vor zwei Wochen von Abtreibungsgegnern kritisiert worden, nachdem er sich in einer Rede für das Recht auf Schwangerschaftsabbruch ausgesprochen hatte, zugleich aber eine Versöhnung der verfeindeten Lager forderte.
    http://www.tagesschau.de/ausland/usa228.html
     
    Auseinandersetzung zwischen Anhängern und Gegnern des Rechts auf Abtreibung.
    Für einen Mann, der regelmäßig Todesdrohungen in der Frühstückspost findet, war die Warnung nur Routine. Der US-Bundesverband für Abtreibung bat seine Ärzte, sich in der Zeit um den kanadischen "Tag der Erinnerung" am 11. November besonders vorzusehen.
    Barnett Slepian, 51, Frauenarzt in dem am Eriesee gelegenen Buffalo im äußersten Norden des Staates New York, wußte ohnehin, daß seine Verfolger auf der Lauer lagen. Seit vier Jahren, immer in der gleichen Zeit und ganz in seiner Nähe an der kanadischen Grenze, wurden Kollegen berufsunfähig geschossen - Ärzte wie er, die trotz des gewaltigen öffentlichen Drucks religiöser Eiferer und konservativer Politiker Abtreibungen vornahmen, nicht selten unter Polizeischutz.
    Slepians Steckbrief stand auf einer Hate-Website im Internet unter "The Nuremberg Files" - in Anlehnung an die Nazi-Kriegsverbrecherprozesse. Dort werden, garniert mit blutrünstigen Grafiken, Daten von Ärzten, Richtern, Politikern, Klinikbetreibern und -angestellten gesammelt, die sich in den USA für das Recht auf Abtreibung einsetzen. Aktivisten und Sympathisanten sollen Drohbriefe an die "Babyschlächter" in ihrer Gegend schicken, um den "Genozid" zu beenden.
    Slepian hatte Hunderte solcher Schreiben erhalten, anonyme Anrufer flüsterten Obszönitäten ins Telefon, Demonstranten vor seiner Klinik schrien "Mörder, Schlächter, Killer". Sie stürmten das Krankenhaus und ketteten sich an, sie beteten, daß ihn die "gerechte Strafe" bald ereile. Doch der Arzt wollte auf keinen Fall aufgeben: "Solange Abtreibung legal ist, werde ich sie durchführen, sicher und sauber. Ich werde nicht zulassen, daß Frauen wieder in Hinterhöfen Kurpfuschern in die Hände fallen."
    Außer der Klinik, in der er - neben seiner eigenen Praxis - arbeitete, gibt es im Umkreis von Buffalo offiziell nur noch zwei Anbieter von Abtreibungen. Das wäre zu wenig, wenn nicht klammheimlich auch ganz normale Hospitale den Eingriff durchführen würden. Slepian aber versteckte sich nicht. Nur selten zog er eine kugelsichere Weste an, die längst zur Berufskleidung von Abtreibungsärzten gehört. Auch am 23. Oktober ging er ungeschützt zur Synagoge.
    Gegen 22 Uhr kehrte er mit seiner Frau Lynn zu seinen vier Söhnen in sein Haus im Vorort Amherst zurück. Sein Mörder wartete irgendwo zwischen den Bäumen hinter dem Haus. Als Slepian sich an den Küchentisch setzte, fiel ein Schuß. Die Kugel durchschlug das Fenster und traf den Arzt in den Rücken, vor den Augen seiner Frau und eines Sohnes. Kurz darauf starb er.
    Sieben Stunden nach seinem Tod marschieren die Pro-Life-Propagandisten ungerührt vor der Klinik auf. "Doktor Slepian sieht heute seinem Schöpfer ins Angesicht und wird für seine Sünden büßen", sagt eine Frau, die schon seit zehn Jahren herkommt, weil der Herrgott es so will.
    Ähnlich fanatisch urteilt ihre Mitstreiterin Hetty Pasco: "Es ist ein Holocaust an den Ungeborenen. Das oberste Gericht hat Frauen und Mädchen die Lizenz zum Töten ihrer Kinder gegeben. Wir sind hier, weil wir Gottes Armee sind."
     

    Geschäfte im Namen des Vaters

    Eberhard Abelein

    Zitat - DIE ZEIT Sonntag, 3.6.2007

    Der Papst und seine unheilige Bank - eine Geschichte voller Sünden

    London, 18. Juni 1982: Ein Mitarbeiter der Londoner Tageszeitung Daily Express findet am frühen Morgen eine Leiche, die an einem Pfeiler der Blackfriars Bridge baumelt. Der Kopf hängt in einer Schlinge, die Fußspitzen berühren das trübe Wasser der Themse. Der Tote ist Roberto Calvi, Direktor der Mailänder Banco Ambrosiano, die wenige Wochen zuvor in Konkurs gegangen war. Seine Witwe Clara Canetti schließt Selbstmord aus. "Wenn mir etwas zustößt, muss der Papst zurücktreten", soll Calvi ihr kurz vor seinem Tod anvertraut haben. Gibt es eine Verbindung zwischen dem Konkurs der größten italienischen Privatbank, dem Tod Calvis und dem Vatikan? Wenn es um ihre finanziellen Angelegenheiten geht, hat die römische Kurie schon immer geschwiegen.

    "Niemand kann zwei Herren dienen ... Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon", heißt es im Neuen Testament - Matthäus, Kapitel 6, Vers 24. Doch über Jahrhunderte sicherte der Ablasshandel Zahlungswilligen einen direkten Platz im Himmel. Im Jahr 1860 führte Papst Pius IX. den Peterspfennig als freiwillige Abgabe der Gläubigen ein. Bis 1929 war er weltweit die größte Einnahmequelle des Vatikans. Mit der Unterzeichnung der Lateranverträge am 11. Februar 1929 zahlte Benito Mussolini Entschädigungen in Höhe von 750 Millionen Lire in bar und eine Milliarde Lire in einer Staatsanleihe für den Verlust des Kirchenstaates. Der Papst beanspruchte damals einen Ausgleich für den Verlust seines Territoriums bei der Einigung Italiens im Jahre 1870. Dieser Staatsvertrag sicherte dem Vatikan nicht nur den Status einer souveränen Città del Vaticano, der Staatsform nach eine Wahlmonarchie, sondern auch ein Geldvermögen von mehr als 80 Millionen Dollar.

    Das Startkapital des mit nicht einmal einem halben Quadratkilometer kleinsten Staates der Erde bildete den Grundstock des heutigen Vatikanvermögens. Anfang der vierziger Jahre haben die Kirchenoberen etwa die Hälfte in den USA angelegt, zu je einem Drittel in Gold, Devisen und Aktien. 1942 gründete Papst Pius XII. das Istituto per le Opere di Religione (IOR). Dieses Institut für religiöse Werke ist eine autonome juristische Einrichtung und entgegen der gängigen Ansicht nicht offizielle Staatsbank des Vatikans, betont Wirtschaftshistoriker Hartmut Benz. Ihre Geschäftsgebaren gehen jdoch weit über die einer typischen Bank hinaus: Ein ausgewählter Kundenkreis genießt die Vorteile einer steuerfreien Zone, für die die italienischen Kapitalausfuhr- und Devisenbestimmungen nicht gelten. Eigentümer der Bank ist der Papst, der auch die Gewinne beansprucht. Das IOR veröffentlicht weder Bilanzen noch Rechenschaftsberichte.

    Zu Beginn der siebziger Jahre wurde das IOR in eine Reihe von Skandalen verwickelt. Ein "Stück aus dem Tollhaus" nannte es der ehemalige Bundesbankpräsident Otto Pöhl. Die Akteure waren Kardinal Marcinkus, Michele Sindona und Roberto Calvi. Mit dem amerikanischen Kardinal Paul Casimir Marcinkus übernahm 1971 ein Mann die Geschicke des IOR, der seine Karriere im Vatikan als Leibwächter von Papst Paul VI. begonnen hatte. Zu dieser Zeit war in der Öffentlichkeit die Diskussion entbrannt, ob eine Kirche, die Armut predige, selbst schrankenlose Geldgeschäfte tätigen dürfe. Bis 1970 besaß das IOR die Aktienmehrheit an der römischen Industria Farmaceutica Serono. Das Unternehmen produzierte 1968, also dem Jahr der päpstlichen Antibabypillen-Enzyklika Humanae vitae, das Präparat Luteolas. Ärzte verschrieben damals das Medikament unter anderem auch als Verhütungsmittel. Nach der peinlichen Enthüllung stieß man die Beteiligung rasch ab.

    Über die Beteiligung des IOR an fünf Banken des italienischen Steueranwalts Michele Sindona ließ sich Marcinkus mit der Mafia ein. Sindona wusch mittels seiner Banken wie der Fina-Bank oder der Banca Privata Mafia-Gelder aus dem Heroinhandel. Dank des stetig fließenden Geldstroms der Mafia konnte er den größten Geldwäschering Europas aufbauen. Für den Vatikan fädelte Sindona mehrere Firmenkäufe und -verkäufe ein. Mit dem Zusammenbruch von Sindonas Finanzimperium 1974 wurde das ganze Ausmaß der Betrügereien offenbar. Das IOR musste Verluste in Höhe von 30 bis 50 Millionen Dollar verkraften. Sindona wurde verhaftet und 1986 in einem italienischen Gefängnis vergiftet, nachdem er ein umfassenden Geständnis angekündigt hatte.

    Der Dritte im Bunde rund um die dunklen Machenschaften des IOR war Roberto Calvi, dessen Tod ebenfalls ungeklärt ist. Calvi begann 1947 eine Banklaufbahn bei der renommierten Banco Ambrosiano in Mailand, bis er 1971 Generaldirektor wurde. Als Geschäftspartner Sindonas bei zahlreichen illegalen Geschäften kam er immer wieder mit Kardinal Marcinkus in Kontakt. Durch diese Verbindung war der Vatikan an einem großen Geldwäschenetz beteiligt. Hinzu kam noch die Mitgliedschaft sowohl von Sindona als auch von Calvi in der berüchtigten Geheimloge P2, deren Aufdeckung 1982 zum Sturz des italienischen Kabinetts führte. Eliten aus allen Gesellschaftsbereichen hatten sich dort zusammengeschlossen, um sich zu protegieren.

     Geheimloge P2 :

    http://de.wikipedia.org/wiki/Propaganda_Due

    1980 wurde Calvi wegen Devisenvergehen und Betrügereien zu vier Jahren Haft und 27 Millionen Dollar Geldstrafe verurteilt, arbeitete aber weiterhin eng mit Kardinal Marcinkus zusammen. Die Geschäftsverbindungen führten zu einer Bürgschaft des IOR für Firmen Calvis und zu einer Beteiligung an der Banco Ambrosiano. Die Privatbank unterhielt rund 20 Briefkastenfirmen, die Devisengeschäfte und Waffengeschäfte für südamerikanische Staaten abwickelte. Im Mai 1982 brach die Banco Ambrosiano unter der Schuldenlast von rund 1,5 Milliarden Dollar zusammen. In einem außergerichtlichen Vergleich zahlte der Vatikan 240 Millionen Dollar an die Gläubiger der Ambrosiano-Bank.

    Mit Calvis Tod in London verstummte auch der zweite große Geschäftspartner von Mafia und Vatikan. Gegen den Bankier Gottes, Kardinal Marcinkus, erließen die italienischen Justizbehörden 1987 Haftbefehl. Doch der Kardinal profitierte von der Souveränität des Vatikanstaates, der wegen fehlenden Abkommens eine Auslieferung ablehnte. Marcinkus verließ den Vatikan nicht mehr und blieb bis zu seiner Entlassung 1989 Leiter des IOR.

    Im gleichen Jahr haben Geschäftsführung und Aufsichtsrat des IOR die Umstrukturierung in eine nach internationalen Statuten arbeitende Bank begonnen. In der Auswahl der Geschäftspartner und Kunden sind die vatikanischen Banker vorsichtiger geworden, nur die Bilanzen halten sie immer noch geheim. Am 31. März 1992 gibt das IOR das liquide Vermögen mit rund 3,2 Milliarden Dollar an, das Immobilienvermögen mit 2 Milliarden Dollar. Im Jahr 2000 konnte sich der Papst über einen Gewinn von 155,1 Milliarden Lire freuen. Die düsteren Zeiten scheinen überwunden. Jedoch dürfte die Aufklärung der bis heute ungelösten Todesfälle und Finanzskandale ohne Mitarbeit des Klerus kaum möglich sein.

    http://www.zeit.de/archiv/2001/45/200145_gs-vatikanbank.xml?page=2

    http://www.das-weisse-pferd.com/98_19/vatikan_mafia.html

     

     

     Der Reichtum der Kirche

    ich empfehle euch diese interessante christliche seite.

    Wie ist die Kirche zu ihrem immensen Reichtum gekommen? Die Wahrheit darüber findet man in vielen dicken Büchern verborgen. Auf dieser Seite haben wir die wichtigsten Fakten gesammelt und übersichtlich zusammengestellt.

    Photobucket

     

    http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Kriege

    http://www.universelles-leben.org/cms/wer-sitzt-auf-dem-stuhl-petri/teil-12.html

    http://de.wikipedia.org/wiki/Kriminalgeschichte_des_Christentums

    Comments

    Please wait...
    Sorry, the comment you entered is too long. Please shorten it.
    You didn't enter anything. Please try again.
    Sorry, we can't add your comment right now. Please try again later.
    To add a comment, you need permission from your parent. Ask for permission
    Your parent has turned off comments.
    Sorry, we can't delete your comment right now. Please try again later.
    You've exceeded the maximum number of comments that can be left in one day. Please try again in 24 hours.
    Your account has had the ability to leave comments disabled because our systems indicate that you may be spamming other users. If you believe that your account has been disabled in error please contact Windows Live support.
    Complete the security check below to finish leaving your comment.
    The characters you type in the security check must match the characters in the picture or audio.

    To add a comment, sign in with your Windows Live ID (if you use Hotmail, Messenger, or Xbox LIVE, you have a Windows Live ID). Sign in


    Don't have a Windows Live ID? Sign up

    Trackbacks

    The trackback URL for this entry is:
    http://pazuzu01.spaces.live.com/blog/cns!2F1F3A8B974386A5!1245.trak
    Weblogs that reference this entry
    • None