Pazuzu

Pazuzu ist ein Dämon der sumerischen und akkadischen Mythologie aus dem ersten Jahrtausend v.u.Z..
Pazuzu, der Herr der Winde und König der bösen Lilu Dämonen , hat einen viereckigen, hündischen Schädel, aus dem die Augen fast herausquellen. Meist hat er einen Bart und gefletschte Zähne. Sein schuppiger Oberkörper ist der eines Mannes, er hat einen Skorpionschwanz und einen schlangenköpfigen Penis. Seine Füße sind wie
Adlerfüße mit langen, blutrünstigen Krallen bewaffnet. Außerdem ist er gehörnt und vierfach geflügelt. Oft weist eine Hand nach oben, die andere nach unten.Die Bezeichnung Dämon ist ungenau. Dieser Begriff ist erst im Griechischen aufgekommen. Sein Name wird meist mit dem Gott-Determinativ, dem Zeichen DINGIR, geschrieben.Je nach Schreibweise bedeutet er, Geifer, Vertilger oder "der die Beschwörungskunst kennt". Er ist der Sohn von Hanbu. Dieser wurde nie mit dem Gott-Determinativ geschrieben. Da man die Herkunft des Namens nicht kennt , das Fehlen akkadischer Wurzeln lässt eine außermesopotanische Herkunft vermuten, wird angenommen, dass Pazuzu ein früher König oder Magier war der ins Pantheon aufgenommen wurde. Pazuzu hat keinen Herrn weder Marduk noch Nergal, nicht Ischtar, weder Ahura Mazda noch Ahriman
och Ahrim an.

Pazuzu verkörpert zumindest den heißen Süd- und den kalten Nord- und Ostwind. Er bekämpft und besiegt den Westwind. Im Westen 3600 Meilen entfernt vermutete man die Unterwelt. Diese Winde kommen aus dem Reich der Toten, das Reich Nergals mit seinen 600 Dämonen (deren Fügel er zerbricht). Also Pazuzu kann den Tod besiegen. Er ist König der Luftgeister (der bösen Lilu Dämonen). Die heufige Erwähnung bebender Berge in den Beschwörungsformeln könnte im Zusammenhang mit Erdebeben stehen. Er ist Bringer von Fieber und Seuchen .Seine Winde bringen Hitze und Kälte und sie können großen Schaden anrichten. Pazuzu ist bekannt für die Dürre und Hungersnot in trockenen Jahreszeiten, und Heuschrecken während der Regenzeit. Er dringt in eure Träume ein.
Er beschützt aber auch vor Krankheiten z.B. der Pest. Er kann andere Dämonen abwehren. Er ist sowohl gut als auch böse. Er wurde einerseits gefürchtet anderseits aber als Schutz gegen Krankheit und Dämonen verehrt. (siehe anhängende Beschwörungsformeln) Die Pazuzu-Darstellung und die Nennung seines Namen in einer Inschrift machen Pazuzus Macht präsent , sein Anblick sowie der Klang seines Namens vertreiben andere Dämonen. Pazuzus Stärke läßt sich für die Zwecke der Menschen instrumentalisieren, jedoch bleibt seine Heraufbeschwörung gefährlich.
Pazuzu bekämpft die Dämonin Lamaschtu, die Tochter Anus. Diese bedroht als Verursacherin des Kindbettfiebers Mütter und neugeborene Kinder. Pazuzu köpfige Anhänger waren sehr beliebt bei Schwangeren und Gebärenden als Schutz gegen Lamaschtu. Überall im Hause stellte man Pazuzu Bilder auf, um sich zu schützen.
pazuzu beschwörungen
1.
Möge Sin...
der Herr der Krone, dich beruhigen!
Möge Ninurat, der Herr der Waffen,
deine Waffen zerbrechen!
Möge Nergal, der Enlil der Unterwelt,
dich im Grab zurückhalten!
Möge Ea und Assalluhi
deinen Geifer abhalten.
Verschwinde!
2.
Ich bin Pazuzu, der Sohn des Hanub
der König der bösen Lilu-Dämonen
den mächtigen Berg, der erbebte, erstieg ich selbst.
Den Wind unter den ich einherging,
war in Richtung nach Westen gesetzt,
einzeln zerbrach ich ihre Flügel.
3.
Der über den Rand meines Bettes kam, mich in Furcht versetzte, mich
ängstlich verkriechen ließ, mir schreckliche Träume zeigte-dem Petu, dem Oberpfort-
ner der Unterwelt soll man ihn übergeben auf Befehl des Ninurta, des hervorragenden
Sohns, des geliebten Sohns , auf Befehl des Marduk, der Esagila
und Babylon (bewohnt), Tür und Riegel
wißt: Unter den Schutz der beiden Herren bin ich gefallen.
4.
Du Starker, der den Berg ersteigt,
der allen Winden entgegentritt,
der zornige Wind, dessen aufkommen wild ist.
Heftiger , Wütender , der im wilden Grimm einhergeht,
der die Weltgegender anbrüllt.
Der die hohen Berge verwüstet,
der den Sumpf austrocknet, der das Rohr verdorren läst.
Er stellt sich dem Wald entgegen und warf seine Bäume um.
Er stieg zum Garten herab und hat seine Früchte abgerissen.
Er stieg zum Fluss hinunter und hat Eis ausgeschüttet.
Er stieg hinab zum Festland und überzog es mit Rauhreif.
Qual der Menschen, Krankheit der Menschen, Schmerz der Menschen.
in das Haus, in das ich eintrete, tritt du nicht ein, dem Haus , dem ich mich nähere,
nähere dich nicht, in das Haus, in das ich eintrete, tritt du nicht ein.
Bei Anu und Antu , bei Enlil und Ninlil,
bei Ea und Damkina bist du beschworen und mögest du beschworen bleiben.

http://en.wikipedia.org/wiki/Pazuzu
Die bösen Lilu Dämonen
Die mesopotamische Lil-Familie besteht aus den zwei weiblichen Gestalten Lilitu (Hebräisch Lilith )und Ardat-Lili („Dienerin des Windes“; „Windsbraut“) sowie einem männlichen Geist (Lilu). Alle drei gefährden Menschen – insbesondere Männer – durch Krankheit und Tod.
Der älteste bekannte Beleg für den Windgeist Lilith (KI-SIKIL-LIL(2)-LA(2) (wörtl. „reiner Ort des Windes“) findet sich im sumerischen Epos „Gilgamesch, Enkidu und die Unterwelt“ aus dem 3. Jt. v. Chr. Mit dem Begriff, die in dem Baum wohnt, welchen Gilgamesch für Inanna fällen soll, bezeichnet. Lilith ist mit den Mächten der Luft- und Unterweltsgötter ausgestattet . Lilith zerstörte selbst ihren Sitz im Weltenbaum (Huluppu-Baum) und floh danach in ein unbewohntes und unerschlossenes Gebiet
In akkadischen Texten werden die drei Lil-Geister lilû, lilītu und (w)ardat lilî als Beherrscher der Winde (zī / āqīqu) beschrieben, wie dies in ihrem sumerischen Namen ebenfalls zum Ausdruck kommt. Gleichzeitig stehen alle drei Geister in engem Zusammenhang mit (sexueller) Gefährdung durch Tod und Krankheit. Sie überfallen unerwartet die Menschen und das am liebsten in der Nacht (so bringt die Volksetymologie ihren Namen mit akkadisch līliātum „Abend / Nacht“ in Verbindung): Besonders herausgehoben wird die sexuelle Konnotation der weiblichen Lil-Geister (Succubus) , die Männer verführen und töten. Wie Lamaschtu ist der weibliche Geist Lilitu unfruchtbar und bringt Neugeborene um, indem er sie mit dem Gift seiner Brüste säugt (z.B. Foster, 1993, 871). Der männliche Lil-Geist ist ein ruheloser Geist der Steppe, ohne Lager, der (manchmal nachts) schwangere Frauen überfällt. In einer Beschwörung gegen Lamaschtu scheint er als nachtaktives geflügeltes böses Wesen vorgestellt zu sein . Die drei Gestalten unterstehen Pazuzu, der das Epitheton „König der Lil, der bösen“ trägt. Die Windgeister wohnen in Ruinen, also an Orten, die gefährlich sind und außerhalb der Zivilisation liegen.
Laut traditionellem Jüdischen Midrasch erschuf Gott Adam und Lilith aus demselben Lehm, um Adam eine Partnerin zu schenken. Gott holte Lilith vor der ersten Nacht noch zu sich und sagte ihr, sie solle Adam untertan sein (einige deuten dies so, dass sie beim Geschlechtsakt unten zu liegen habe). Dies wurde von Lilith nicht akzeptiert. Lilith stritt sich mit Adam und verschwand dann aus dem Paradies in die Wüste. Dort verkehrte sie jeden Tag mit tausend Mischwesen und brachte tausend Kinder pro Tag auf die Welt.
Lilith aber blieb unsterblich, da sie nie die verbotene Frucht vom Baum der Erkenntnis aß.
Jes.34.14 Wüstenhunde und Hyänen treffen sich hier, die Bocksgeister begegnen einander. Auch Lilit (das Nachtgespenst) ruht sich dort aus und findet für sich eine Bleibe.
http://www.bibelwissenschaft.de/wibilex/das-bibellexikon/details/quelle/WIBI/zeichen/v/referenz/25027///cache/1387f7e7b0/#h1
http://de.wikipedia.org/wiki/Lilith
Zusätzliche Bilder
Seth (auch Setech, Setek, Setes, Sutekh, Sutech, Suty und andere; „der mit gro
ßer Kraft“) ist eine sehr ambivalente altägyptische Gottheit, deren Bedeutung nicht völlig geklärt ist. Seth ist ein Wüstengott; deshalb wird er mit den Stürmen und Unwettern darin in Verbindung gebracht, dies geht soweit, dass er als Gott des Chaos und des Verderbens gilt. Andererseits war er auch Schutzgott der Oasen und Gefährte des Horus.
Seth gehört zu den ältesten Göttern Ägyptens und taucht schon in der Naqada-Kultur I (4000–3500 v. Chr) auf einem geschnitzten Elfenbeinartefakt auf.
An seiner
Seite beschützt er den König, spendet Segen, führt Reinigungsriten durch etc. Jedoch ist die sicher bekannteste Geschichte der gewalttätige Kampf mit Osiris und Horus auf der einen Seite und Seth auf der anderen Seite. Um den Thron zu erobern, ermordet Seth seinen Bruder Osiris, dessen Sohn Horus wiederum rächt seinen Vater und entmachtet Seth. Nachdem Re den Thron Ägyptens Horus gegeben hatte, schlug ihm Neith vor, die beiden fremdländischen Göttinnen Anat und Astarte dem Seth als Ausgleich zukommen zulassen. In einer anderen Sage werden die beiden als Weiber des Seth genannt, welche von Horus daran gehindert wurden, Kinder zu gebären. So blieb Seth folglich für immer kinderlos, doch er selbst galt als potenter Gott, der – symbolisiert durch seine ihm abgetrennten Hoden – dennoch eine große Kraft besitzt. Einige Könige, z.B. Sethos I. und Sethos II. sowie Sethnacht, führten den Namen Seth als Eigennamen, und unterstellten sich so seinen körperlichen und magischen Kräften. Seth hatte mehrere Kultstätten, besonders in Oasen, die jedoch alle nicht sehr beständig waren. In der Spätzeit wurde er umso stärker mit dem Fremdland in Verbindung gebracht und als unerwünschter Gott angesehen. Seine negativen Aspekte haben schon vorher möglicherweise verhaltenes Mißtrauen hervorgerufen, die unter mehreren Fremdherrschern schließlich eskalierte. Seth wird überwiegend als schädlicher Gott gesehen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Seth_%28%C3%84gyptische_Mythologie%29
Zusätzliche Bilder

Seth (so die Beischrift) in der Ikonographie Baals mit Hörnerkrone und langem Spitzbart.
Ahriman

3000 Jahre vor unserer Zeitrechnung fielen die Indogermanen aus dem Süden Russlands in Indien und im 2. Jahrtausend vuz. in Persien ein. Die Arier könnten Anhänger Ahrimans gewesen sein.
Der Zurvanismus, eine ausgestorbene Form des Zoroastrismus, basierte auf einer Zwillingsbrüder-Doktrin, nach der Ahura Mazda und Ahriman tatsächliche Zwillingssöhne des 'Vaters' Zurvan ("Zeit") waren.
Die griechischen Schriftsteller kannten den bösen Geist ihrer persischen Nachbarn unter dem Namen Areimanios; in der Avesta kommt noch die vollere Namensform Anromainyus vor, was den „Angst verursachenden Geist“, nach einer anderen Ableitung den „schlagenden oder todbringenden Geist“, bedeutet.
Ahriman setzt jeder Schöpfung eine negative Gegenschöpfung entgegen. Er ist die Verkörperung alles Bösen und Erreger der 9999 Krankheiten. Sein Wohnort ist die Unterwelt, aus der er Finsternis, Tod und Unheil in die Welt bringt. Am Ende aller Z
eiten fährt er allerdings machtlos wieder in die Finsternis zurück.
Zurvan
In den Gâthâs, dem ältesten Teil des Avesta, wird er nur einmal ausdrücklich genannt, doch ist schon in den Gâthâs die Rede von den „beiden Geistern“, die einander in Gedanken, Worten und Werken entgegengesetzt sind und die guten und bösen Wesenheiten geschaffen haben.
Nach dem 1. Kapitel des Vendidad hat Ahuramazda (Ormazd) der Reihe nach 16 Länder geschaffen, Ahriman aber jedesmal in dieselben den Keim des Unglücks und Verderbens gelegt.
Nach dem 19. Kapitel des Vendidad hat Ahriman einen vergeblichen Versuch gemacht, den Zoroaster (Zarathustra) zum Abfall von Ormazd zu verleiten, und
Zoroaster seinerseits geht ihm und seiner bösen Schöpfung mit Opfer und Gebet zu Leibe.
Dem Gebot des Ahriman sind nach der Avesta alle anderen bösen Geister, deren verschiedene Arten unterschieden werden, untertan, und die „schlechten Geschöpfe“ – Giftschlangen, Raubtiere, Ratten, Mäuse, Ungeziefer – wurden von ihm geschaffen.
Nach den Angaben der späteren Religionsbücher, wozu aber die Grundlagen schon im Zendavesta und in den Berichten der Griechen gegeben sind, verläuft die Weltgeschichte in vier Zyklen von je 3000 Jahren. Mit dem dritten Zyklus beginnt der Kampf zwischen Ahriman und den Geschöpfen des guten Geistes, der 6000 Jahre andauert. Dann wird Ahriman vernichtet und eine neue unvergängliche und glanzvolle Welt geschaffen werden.
In der Mithrareligion und im Zervanismus wird Ahriman als Gott verehrt. Ihm werden Tiere geopfert, die der bösen Macht angehören. Auf Reliefs der Mithra wird Ahriman löwenköpfig mit umwundener Schlange dargestellt, manchmal mit zwei Schlüsseln. Hierin einen Aspekt der Unterwelt zu sehen, liegt nahe.
Die Anthroposophie sieht in Ahriman ein Wesen, das in schädlicher Überspitzung des materialistisch-technischen Verstandes den Gegenpol zum rauschhaft schwelgenden, weltflüchtigen Luzifer bildet. Der Mensch müsse in sich mit Christus Hilfe die Mitte zwischen den beiden Wesen und deren Qualitäten halten.
Ahriman ist ein Geist, der begabt ist mit einer die menschliche Fassungskraft übersteigenden, durchdringenden aber kalten Intelligenz, die er jedoch begierig in sich verschließt
Ahriman, gebietet über die Daevas und die Drugs
DAEVAS
Daevas(awestisch, altpers. Daivas, neupers. Deven, ) Die alten Iraner kannten neben den Ahuras die Daevas als eine Gruppe von Gottheiten und Geistern. Diese alten indo-arischen Gottheiten galten als Wesen der Dunkelheit und Widergötter.Zu den Daevas werden besonders die sieben Erddämonen gerechnet Indra, Saurva, Nanghaithya, Zairik, Taurvi, Aeshma und Aka Manah
Sie sind von schwarzer Farbe und betätigen sich als Feinde der wahren Religion, als Leichenfresser und als Quälgeister der Seelen in der Hölle. Bei den ostiranischen Sogdiern erscheinen die Deven als Helfer der ahrimanischen (teuflischen) Mächte
unter anderem Aeshma Daeva bzw.Asmodeus und Astovidatu(awestisch:"Auflöser des Leibes") . Er ist der Dämon des Todes und ist als Daeva direkt Ahriman unterstellt. Jedesmal, wenn Sraosha und Bahram die Seelen der Verstorbenen in die Lüfte geleiteten, versuchen Astovidatu und Aeshma diese Seelen mit einer magischen Schlinge einzufangen. Agash (avestisch „böser Blick“) ist eine Dämonin aus der Persischen Mythologie. Wird auch als Drug angesehen.Der Personifizierung der Schäden und Flüche, die man durch den Sehsinn anrichten und erleiden kann. Mit Hilfe dieses bösen Blickes können Krankheiten und Pechsträhnen verursacht werden. Sie bringt Leid, Krankheit und Tod über die Menschen, weshalb sie in der altiranischen Mythologie das Prinzip „Verderben“ verkörpert. Akatash (persisch: „Der Böses schafft“)Er ist der „Versucher“ und sucht die Menschen zu bösen Taten zu bewegen. Apaosha oder Apa-Urta . Auch ist er ein Dämon der Dürre. Apaosha ist der Gegner der Wassergöttin Aredivi Sura und tritt angeblich in Erscheinung als auf einem verkommenen, kahlen, schwarzen Ross reitend
NACHTRAG:
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Deva (Gottheit) Deva (Sanskrit, देव, deva, [devə]) ist eine indische Bezeichnung für die „Gott dienenden“ Götter, die Himmlischen oder die Leuchtenden. Sie befinden sich auf höheren Ebenen als die Menschen. Deva kann mit Götter, Halbgötter, Engel oder auch überirdischen Wesen übersetzt werden. Als Himmlische stehen sie nicht außerhalb des Kreislaufs der Wiedergeburten (Samsara), sondern sind darin integriert. Sie spielen vor allem im Hinduismus und Jainismus eine Rolle. Wenngleich Deva oft mit „Gott“ übersetzt wird, muss dabei berücksichtigt werden, dass der Begriff für die höchsten Gottheiten (z. B. Ishvara oder Narayana) nicht angewandt wird. Der Begriff kann wie folgt verwendet werden: * adjektivisch: göttlich, himmlisch, leuchtend, dem Licht zugewandt; * substantivisch: gottgeweihter Mensch oder göttliche Wesenheit der höheren Dimensionen, Gegenspieler der Asuras (Dämonen). Deva ist auch eine Beifügung zum Namen Erleuchteter, die das im Yoga-Weg angestrebte göttliche Bewusstsein erreicht haben. Das Wort ist auch Anrede für Könige („Majestät“). Das Femininwort ist Devi und kann entweder die Göttin als Manifestation des Höchsten bezeichnen oder ist die ehrenvolle Anrede einer Frau. Devas sind mit Engeln oder der Engelhierarchie der christlichen Lehre vergleichbar. Im Buddhismus werden die Devas als „Himmelswesen“ oder „Götter“ bezeichnet. Sie leben in den Sechs Daseinsbereichen in einer „glücklichen Späre“, sind aber genau so wie Menschen dem Kreislauf des Geborenwerdens, Alterns und Sterbens unterworfen.[1]
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Deva-s (hindus)- Deavas (zarathustra)
ist schon erstaunlich, es sind wesen auf gleicher spiritueller höhe.
niedere götter, engel, dämonen. sie stehen über den menschen.
man kann wohl davon ausgehen, dass die selbe gruppe gemeint ist.
nur sind sie bei den hindus gegen dämonen. sie haben diese verdrängt,freunde der götter,
und in persien sind es dämonen feinde der götter.
sicherlich nur eine frage des blickwinkels.
immerhin sehe ich hier einen beleg für ihre sehr frühe
arischen herkunft.
Drug(s)
(awest. „Trug”, „Lüge”, auch Druch(s), Druj(s), altpers. Drauga(s)) Diese sind eine Gruppe von vier garstig gedachten weiblicher Dämonen. Sie gehören als „Betrügerinnen und Widersacherinnen des Weltgesetzes Asha zum Gefolge des Ahriman
Diese Drugs sind Agash, die Verkörperung des Bösen Blicks, Buiti, der lähmende Schlaf, Jahi, die das Böse in der Frau verkörpert und Nasu, die als Fliege die Verwesung des toten Körpers befördert. Die Jahi soll vom Angra Mainyu geküßt worden sein und so Ursache der Unreinheit der weiblichen Blutung sein.
Die Drujs oder Drugs wanderten mit den Indoariern nach Europa ein. Dort waren sie noch lang als "Druden" bekannt. Daher gibts den "Drudenfuß", das Pentagramm, das gegen die Druden wirken soll.
Ahriman ist das Urbild aller jüdischen-,christlichen und moslemischen Satansvorstellungen
http://de.wikipedia.org/wiki/Ahriman
Zusätzliche Bilder
Aeshma Daeva
auch: Asmodeus, Aeshma usw.
Nach Zoroaster einer der Dämonen/Daevas des Ahriman; Aeshma ist der Teufel des mörderischen Speeres, siehe Vendidad (Fargard 10,13). Er wird mit Gebeten und Zauberformeln ausgetrieben .
Aeshma ist einer der sieben Erzdämonen Ahrimans und damit ein Daeva. Er steht für Begierde und Zorn und ist ein Feind der Rinder.

Wenn die Seelen der Toten mit der Hilfe von Sraosha und Bahram in die Lüfte aufsteigen, verfolgt er sie und versucht sie zu rauben. Unterstützt wird er dabei von Astovidatu. Diese Eigenschaften machen ihn zum natürlichen Feind von Sraosha, dem Totenrichter und Führer der Seelen. Dem zoroastrischem Glauben nach, wird Aeshma am Ende der Zeit von Sraosha besiegt
Asmodeus
Auch “Asmodis” (gr. Asmaidos, lat. Asmodaeus, Asmodäus, hebr. Aschmedai (Talmud)) ist ein Dämon aus der Mythologie des Judentums
Er findet sich in der rabbinischen Literatur als oberster der bösen Geister und in der mittelalterlichen Astrologie (unter Asmodai) auch als Stundenengel oder Dämon. Nach Collin De Plancy (1863) ist er ein Dämon der Zerstörung, Johan Weyer kennt ihn als Spieler, der dem Luxus und der Lust zugetan ist. Er steht für die Untugenden Raserei, Begierde, Verschwendungssucht und Zorn. Der spätmittelalterliche Hexenhammer kennt ihn als Dämon der Hurerei. Magier beschwören ihn, um verborgene Schätze zu finden.
Übernommen wurde der Dämon aus dem altiranischen Zoroastrismus, wo er als Aeschma Daeva (es heißt, dass sich das englische Wort "Devil" sich von "Daeva" ableitete, ohne Zweifel durch Aeshma Daeva wohl am meisten verbreitet) den Dämon für die Begierde und den Zorn verkörpert. In der jüngeren Awesta verkörpert Aeshma ganz allgemein das Böse, bewaffnet mit dem "blutigen Holz".
Er hat den Schwanz einer Schlange und aus seinem Mund strömen feurige Schlangen. Seine Füße sind wie die der Gans mit Schwimmhäuten versehen. Er sitzt auf einem höllischen Drachen und trägt in seiner Hand eine Lanze mit Banner. Er ist der erste und erwählteste unter den Kräften von AMAYMON; er geht vor all den anderen. Wenn der Exorzist ihn zu rufen gewillt ist, soll er es draußen tun und während der ganzen Zeit seines Tuns auf den Füßen stehen mit abgenommener Kappe oder Kopfbedeckung; denn hätte er sie auf, würde AMAYMON ihn irreführen und all sein Tun verraten. Aber sobald der Exorzist Asmoday in der oben beschriebenen Gestalt erblickt, soll er ihn mit seinem Namen anrufen und sagen: "Bist du Asmoday?", und er wird es nicht leugnen, und nach und nach wird er sich zu Boden beugen.
Im Hexenhammer, der von Heinrich Kramer verfasst wurde, steht geschrieben:"...der eigentliche Dämon der Hurerei und der Fürst jeder Unfläterei heißt Asmodeus".
Angeblich wurden durch die Laster Asmodis' Sodom, Gomorrha, sowie 7 weitere Städte zerstört, weshalb man ihn bisweilen auch "Bringer des Gerichts" nennt.
In der Kabbala werden Asmodis auch gute Eigenschaften zugesprochen, so wird er dort als den Menschen wohlgesonnen und Empfänger der Beschwörung bezeichnet